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Das bundesweite Programm "Integration durch Sport" des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) wurde 1989 auf Initiative der Bundesregierung als "Sport mit Aussiedlern" ins Leben gerufen und richtet sich insbesondere an Zugewanderte. Ziel des Programms ist die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in die Aufnahmegesellschaft durch organisierten Sport zu fördern. Zuwanderer sollen dauerhaft am Leben der unterschiedlichen Vereine sowie am Trainings- und Wettkampfbetrieb teilhaben. Deshalb unterstützt "Integration durch Sport" bundesweit etwa 470 Sportvereine, die sich besonders in der Integrationsarbeit engagieren (Stützpunktvereine), regelmäßig Sportangebote und andere Aktionen wie z.B. Sportfeste, Ferienprogramme und Großveranstaltungen anbieten. Darüber hinaus sind bundesweit so genannte Starthelfer und zahlreiche Ehrenamtliche – zum Teil mit Migrationshintergrund – im Einsatz. „Der Sport“ fördert nicht per se einen konstruktiven Umgang mit Fremden und Fremdheit.“ Es geht darum, wie Sport und Bewegung an Minderheits- und Mehrheitsmitglieder herangetragen wird. Der Austausch, die persönliche Begegnung muss von den beteiligten Menschen gewollt sein. Mit dieser Aufgabe sind Sportvereine überwiegend überfordert. Bewegung, Spiel und Sport in Schule und Kindergarten erreicht unzählige Kinder und Jugendliche und kann einen wesentlichen Anteil für eine gelungene Integration leisten. Vielleicht finden Sie unter den Beiträgen Anregungen für Ihre praktischen Tätigkeiten und beziehen die Integrationsleistung von Bewegung, Spiel und Sport auch in Ihre Praxis ein.