AOK-Familienstudie veröffentlicht

Im Juli 2018 wurde die 4. Auflage der AOK-Familienstudie veröffentlicht. Diese zeigt: Wenn Eltern sich viel bewegen, ihre Freizeit aktiv gestalten und mit ihren Kindern viel unternehmen, wirkt sich das positiv auf die Entwicklung und die Gesundheit der Kinder aus. Sie haben weniger Beschwerden und sind besser drauf.

Gesundheit von Eltern und Kindern
Im Großen und Ganzen geht es den Familien in Deutschland gut. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle AOK-Familienstudie. Seit der letzten Umfrage vor gut vier Jahren zeichnet sich in vielen Bereichen ein positiver Trend ab. Aber: Viele Eltern haben nach wie vor mit Zeitmangel, finanziellen Sorgen und Problemen in der Beziehung zu kämpfen. Stehen Eltern unter Druck, kann sich das auch auf das Familienleben und die eigene Gesundheit und die Gesundheit der Kinder auswirken.

Bewegung in Familien
Tausende von Studien belegen: Wer sich täglich bewegt, bleibt länger gesund, denkt schneller, ist gelassener und zufriedener. Und wer bereits als Kind die Bewegung verinnerlicht hat, bleibt auch als Erwachsener aktiv. Doch wie lassen
sich Kinder für Bewegung und Sport begeistern? Das klappt am besten, wenn Eltern selbst ein gutes Vorbild sind und die Familie viel gemeinsam unternimmt.

Bewegung im Wohnumfeld
Es gibt zwar bundesweit ein Angebot an organisiertem Sport in Schulen oder Vereinen. Das kompensiert aber nicht, was den Kindern im Laufe der Jahre an unorganisiertem Sport, etwa dem Kicken auf der Straße oder dem ungestörten Spielen im Wald und in Parks, verloren gegangen ist. Viele ihrer alltäglichen Bewegungsräume existieren in dieser Form nicht mehr. Außerdem haben Kinder weniger Möglichkeiten, sich im Alltag zu bewegen – beispielsweise durch Ganztagsschulen, Elterntaxis oder durch Ausfall von Sportunterricht. Die AOK sieht hier Handlungsbedarf. Für die Gesundheitskasse gilt es vor allem, Städte und Gemeinden ins Boot zu holen, die mit guten Rahmenbedingungen dazu beitragen können, Bewegung in Familien zu fördern.

Eine Zusammenfassung der Studie können Sie unter diesem Link öffnen, die gesamte Studie finden Sie hier.